150 Jahre Leidenschaft

Vom einstigen Tabakwarenhandel zum Allrounder von Verpflegungssystemen

Als Zigarrenfabrik im 19. Jahrhundert gegründet, blickt das Unternehmen auf eine fast hundertfünfzigjährige Geschichte mit Wurzeln in der Hansestadt Bremen zurück. In vielen Jahrzehnten und einer bewegten Vergangenheit entwickelte sich durch akribischen Unternehmergeist und mithilfe stetiger Innovationen ein traditionsbewusstes Unternehmen mit heutigem Stammsitz im ostwestfälischen Bad Salzuflen. Damit verbinden wir 150 Jahre Leidenschaft und leben dies nachhaltig auch in Zukunft unternehmensbewusst fort.

1867

Ab dem Gründungsjahr in Bremen beschäftigte sich das Unternehmen unter der Leitung von Johann Christopher Bredehorst vorerst mit der Herstellung von Zigarren sowie mit dem Handel von Tabakwaren.

1932

Johann Christopher Bredehorst verstarb nach einem langen arbeitsreichen Leben. Sein Sohn Christian Johann Bredehorst, welcher seit 25 Jahren ebenfalls im Betrieb tätig war, führte als Inhaber die Geschicke des Unternehmens von nun an fort.

1939

In den Jahren des 2. Weltkriegs wurde das Unternehmen aufgrund massiver Bombenangriffe auf Bremen nach Bad Salzuflen hin evakuiert. In den Nachkriegsjahren führte Anna Bredehorst die Geschäfte unverändert weiter.

1960

"Das Jahr der Innovation" Die ersten Kaffeeautomaten wurden in der schon oftmals durch die Zigarettenautomaten vorhandenen, industriellen Kundschaft erfolgreich implementiert. Kurz darauf wurde das Produktportfolio durch Kaltgetränke- und Snackautomaten deutlich erweitert. Das Bild zeigt: Schwelmer Junior Bar und VW-T2 mit Hochdach in den 60er Jahren.

1963

Übernahme des gesamten Unternehmens durch Heinz Jürgen Visser, welcher als Neffe von Anna Bredehorst die Automatisierung, folglich den Verkauf von Tabakwaren aus Automaten vorantrieb und fortan diverse Wettbewerber in der umliegenden Region übernommen wurden.

1967

Die Handelskammer Bremen gratuliert am 14. Januar 1967 zum 100 jährigen Bestehen des Unternehmens. Verwaltungshauptsitz zu der Zeit war immer noch Bremen.

1970

Erweiterung von Lagerflächen, Verwaltungsräumen und Werkstätten. Das Unternehmen wächst in den Folgejahren stetig weiter und gewinnt namhafte Großunternehmen in der näheren Region als Neukunden.

1973

Mit einem zur damaligen Zeit herausragenden Pioniergeist gründeten 1973 in Butzbach folgende Operator den BDV (Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V.): Heinz Schriefers, Hans-Günther Zimmerhäckel, Adolf Hofsähs, Karl-Heinz Kämper, Karl-Heinz Wente, Günter Buntrock, Kurt Naujoks, Heinz Möhlenkamp, Heinz-Jürgen Visser und Kurt Müllerschön (Quelle: gv-praxis special, (1998) S. 6). Damit gehört die Firma Johann C. Bredehorst GmbH & Co. KG unter damaliger Leitung von Heinz-Jürgen Visser nachweislich zu dem kleinen Kreis der Gründungsväter des BDV´s und war von der ersten Geburtsstunde an federführend mit dabei.

1984

Auch der Fuhrpark wird stets erweitert, sodass der typische Bredehorst-Look über Jahrzehnte zum Markenzeichen des Unternehmens wird und einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangt.

1986

Das erste bargeldlose Zahlungssystem "Wittenborg CaterCard" wird äußerst erfolgreich bei diversen Kunden eingeführt und setzt erste Maßstäbe im Bereich der bargeldlosen Bezahlung in der Betriebsverpflegung. Der ununterbrochen starke Wachstumstrend des Unternehmens setzt sich weiter fort.

1992

Nach dem Tod von Heinz Jürgen Visser durch einen Verkehrsunfall übernimmt Frau Andrea Visser die Geschäftsleitung des Unternehmens bis zum heutigen Zeitpunkt.

1998

25 Jahre ist es her, dass sich die Gründungsväter des BDV´s (Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V.) in Butzbach getroffen und den Verband gegründet haben. Über die Jahrzehnte ist ein bedeutender Verband entstanden, welcher zirka 350 Mitglieder zählt. Die Firma Johann C. Bredehorst GmbH & Co. KG ist zwischenzeitlich aus unternehmensinternen Gründen nach Jahrzenten der Zugehörigkeit ausgetreten.

1999

Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums und damit verbundenen Platzmangels realisiert das Unternehmen den heutigen Neubau auf einem ehemaligen Grundstück der Hoffmann´s Stärkefabriken in der Bahnhofstraße 15 in Bad Salzuflen.

2002

Durch die sich stetig wiederholenden, staatlichen Auflagen in der Tabakwarenbranche fällt die Entscheidung zum Verkauf dieses Segments. Ein schwerer Schritt und neuer Weg in der langen Geschichte des Unternehmens. Die betriebliche Automatenverpflegung rückt ab sofort zu 100% in den Fokus des Geschehens.

2009

Die Expansion im Ruhrgebiet beginnt mit einem neuen Großkunden in Bochum, worauf weitere Kunden im gesamten Rhein-Ruhrgebiet folgen.

2010

Es erfolgt die rechtmäßige Eintragung der Dienstleistungsmarke Bredehorst® vom Deutschen Patent- und Markenamt in München. Ab sofort säumt das (R), stehend für „Registered Trademark“ das Firmen-Logo auf sämtlichen Trägern.

2012

Die Zweigniederlassung "Bredehorst Rhein-Ruhr" wird mit einem neuen Auslieferungslager inkl. Bürofläche und sanitären Anlagen in Kamen eröffnet.