Doppeltes Snack-Vergnügen

Enger. Currywurst und Pommes, Lakritzstangen oder Eis, Kaffee und warmer Apfelstrudel - die "Durststrecke" im Engeraner Gartenhallenbad hat ein Ende. An diesem Wochenende übernimmt mit Marco Göring ein neuer Pächter das Bistro im Foyer. Der Mann bringt Erfahrung mit, ist er doch seit vielen Jahren im Geschäft und betreibt erfolgreich vier weitere Freibadkioske im Kreis Herford und im Meller Raum.

Pommes, Bratwurst, Eis und Süßigkeiten sind zwar allgemein die Renner im Kioskgeschäft, sagt Göring. Doch in Enger hält der junge Geschäftsmann künftig auch Gesundes bereit. So können sich erschöpfte Schwimmer mit einem knackigen Salat stärken oder auf der Sonnenterrasse neben dem Bistro gemütlich ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee genießen. Für Kindergeburtstage bietet das Bistro außerdem eine Rund-um-Versorgung an. Eine ideale Ergänzung zum Spieleangebot des Hallenbades.

Grundsätzlich hat das Bistro an den Wochenenden samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Bei Bedarf und vor allem, wenn das Wetter gut ist und auch die Außenanlagen des Bades geöffnet sind, wird das Bistro "auf Zuruf" auch wochentags geöffnet sein. "Wir müssen sehen, wie sich das einspielt," meint Thomas Holz von den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Enger, der gestern gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Rieke den neuen Pächter und sein Angebot vorstellte.

Doch auch wenn das Bistro geschlossen bleibt, muss künftig kein Badbesucher mehr hungrig oder durstig bleiben. Denn zusätzlich zum Bistro stehen jetzt drei Automaten im Eingangsbereich bereit.

Daraus können sich Hallenbadbesucher wahlweise kalte oder warme Getränke ziehen sowie am dritten Automaten kleine Snacks. Die Automaten werden von der Firma Bredehorst bereitgestellt. Die Interessen des Bistrobetreibers und des Automatenaufstellers unter einen Hut zu bekommen, sei gar nicht so einfach gewesen, sagt Holz. Letztendlich machen sie sich mit ihrem Angebot gegenseitig Konkurrenz. Doch die Erfahrung habe gezeigt, dass sich ein durchgehender Bistrobetrieb finanziell nicht lohne. Dafür seien, so sagt auch Marco Göring, die Personalkosten zu hoch und das Geschäft zu unregelmäßig. In den Sommermonaten, wenn Liegewiese und Außenbecken geöffnet sind, herrsche Hochbetrieb.

Im restlichen Jahr rechne sich das Bistro kaum. Weil die Stadt aber auch für diese Zeit ein Angebot vorhalten wollte, holte sie den Automatenaufsteller ins Boot. Seit der Wiedereröffnung des Gartenhallenbades am 2. Mai nach der jährlichen Revisionspause sind die Automaten bereits in Betrieb und werden gut angenommen. Das Bistro öffnet heute erstmals.

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